Exit Manosphere

Pädagogisches Handeln zwischen Tate und Tradwives

Jugendliche begegnen antifeministischen und queerfeindlichen Botschaften heute fast täglich in sozialen Medien – oft verpackt als „Lifestyle“ oder scheinbar starke Orientierung. Figuren wie Andrew Tate oder Trends wie „Tradwives“ machen dabei traditionelle Rollenbilder wieder cool und wirken gerade in unsicheren Zeiten als einfache Antworten auf komplexe Probleme. Weil viele junge Menschen gleichzeitig mit Krisen, Druck und Identitätssuche beschäftigt sind, können solche Inhalte schnell Anschluss finden.

Offene Jugendarbeit kann hier vorbeugen, indem sie diese Themen aktiv anspricht, statt sie zu tabuisieren oder nur zu verbieten.

Wichtig sind praktische Tools, um sexistische Sprüche und Geschlechtermythen im Gespräch zu dekonstruieren und gleichzeitig respektvolle Diskussionen zu ermöglichen. Dazu gehören Medienbildung, geschlechterreflektierende Arbeit, Stärkung von Selbstwirksamkeit und ein klares Eintreten für Vielfalt und demokratisches Miteinander.

Referent:

Alexander Moschitz arbeitet im Verein für Männer- und Geschlechterthemen in Graz und ist Mitglied der GenderWerkstätte. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind Gewalt- und Radikalisierungsprävention, insbesondere durch die praktische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit pädagogischen Antworten auf die antifeministische Manosphere sowie Medienkompetenzförderung zur Bewahrung und Förderung demokratischer Strukturen. Er findet früh aufstehen grauenhaft und Kärntner Kasnudeln das Beste, das er je gegessen hat.


  • Dienstag, 05. Mai 2025, 10:00 - ca. 11:30 Uhr
  • Online via Zoom

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