Offene Jugendarbeit

Graffiti auf einer Mauer

Was bedeutet Offene Jugendarbeit?

 

Offene Jugendarbeit bewegt sich mit ihren Angeboten zwischen sozialer Arbeit, Bildungsarbeit, Kulturarbeit und Gesundheitsförderung und ist ein bedeutsamer Sozialisationsort für junge Menschen in Österreich. Sie ist als professionelles, pädagogisches Handlungsfeld inzwischen in allen österreichischen Bundesländern gut etabliert. Sie ist ein unverzichtbarer Teil zeitgemäßer kommunaler und regionaler Jugendpolitik. Offene Kinder- und Jugendarbeit schafft Angebote frei von Konsumzwängen und kommerziellen Zielen.

 

Die Hauptzielgruppe sind Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Als erweiterte Zielgruppe werden junge Menschen bis 26 bzw. bis 30 Jahren erreicht.  Eine gewisse Anzahl an Angeboten richtet sich bedarfsorientiert auch an Kinder von 6 – 12 Jahren.

In Bezug auf ihre Zielgruppen ist Offene Jugendarbeit offen für Menschen, Gruppen, Szenen und Kulturen. Sie setzt sich mit jungen Menschen auseinander, nimmt sie ernst und arbeitet parteilich für sie, unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Bildung, sozialer Schicht und Herkunft.

 

Durch diese grundsätzliche Offenheit erreicht Offene Jugendarbeit auch eine Vielzahl an jungen Menschen, die sozialen und strukturellen Benachteiligungen ausgesetzt sind. Daraus ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte in Anlehnung an politische Herausforderungen.

 

Offene Kinder- und Jugendarbeit findet in Jugendzentren, Jugendtreffs, Jugendcafés und anderen Einrichtungen, aber auch im öffentlichen Raum - wie zum Beispiel in Parkanlagen, an Bahnhöfen oder öffentlichen Plätzen - statt (mobile/aufsuchende Jugendarbeit).


Die Zuständigkeit für die Offene Kinder- und Jugendarbeit liegt bei den Bundesländern und den Standortgemeinden, die die Einrichtungen und Angebote gemeinsam finanzieren.

Offene Jugendarbeit versteht sich als ...

- Bildungsarbeit
- Kulturarbeit
- soziale Arbeit
- Gesundheitsförderung

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Ein kleiner Einblick in die Offene Jugendarbeit

von Mag.a Sabine Liebentritt, ehemalige Geschäftsführerin von bOJA

 

Die Offene Jugendarbeit in Österreich ist vielfältig und bunt und in dieser Buntheit ein Spiegelbild der jugendlichen Besucherinnen und Besucher in den Jugendtreffs und Jugendzentren. Denn so wenig wie es DIE Jugend gibt, so gibt es auch nicht DIE Offene Jugendarbeit in Österreich.

 

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Kurzfassung Studienergebnisse

Aktuell: Studie zur OJA in Österreich

 

von Waltraud Gspurning und Arno Heimgartner // Universität Graz // 2016

Die vorliegende Studie hat sich zum Ziel gesetzt die OJA in Österreich zu charakterisieren und Ableitungen an die involvierte Professionslandschaft zu formulieren.

 

Die Daten wurden durch folgende Methoden erhoben:

  • Besuche und Interviews in Einrichtungen
  • Online-Befragung von Jugendlichen und Mitarbeiter_innen
  • Interviews mit generellen Expert_innen und mit Vertreter_innen von Ausbildungsstätten

 

Gesamtfassung der Studie (PDF)


Kurzfassung (12 Seiten)

1. BERICHT: OFFENE JUGENDARBEIT IN ÖSTERREICH

OJA Bericht 2016 FACTS & FIGURESOJA Bericht 2016
FACTS & FIGURES
Bild zu Studie Jugendliche in der OJA

Studie Jugendliche in der Offenen Jugendarbeit

Was Jugendliche bewegt, was ihre Lebensrealitäten sind und worin ihre Sorgen und Erwartungen liegen, damit beschäftigt sich die im Oktober letzten Jahres veröffentlichte Studie “Jugendliche in der Offenen Jugendarbeit Wien”.

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Broschüre "Offene Jugendarbeit in Österreich"

Allgemeine Informationen zur und über die Offene Jugendarbeit findest du in der bOJA Info-Broschüre, die du in der linken Spalte herunterladen oder auch bei uns anfordern kannst: boja@boja.at

bOJA-Video "30 Jahre Vernetzung"

Seit über 30 Jahren vernetzt sich die Offene Jugendarbeit österreichweit.
Dieses Video gibt einen kleinen Einblick in die Anfänge und lässt verschiedene Personen der Offenen Jugendarbeit zu Wort kommen und auch Visionen spinnen.

bOJA, Lilienbrunngasse 18/2/47, 1020 Wien, boja@boja.at