Jugendsexualität im Internetzeitalter


Eine qualitative Studie zu sozialen und sexuellen Beziehungen von Jugendlichen

 

Die Neuen Medien sind fester Bestandteil des Alltags von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie nutzen sie als Kommunikationsplattform, als Informationsquelle und auch als Ratgeber. Über das Internet sind sexualisierte Medieninhalte wie Bilder, Chats oder Filme verfügbar, und damit relativ leicht zugänglich. Inwieweit das jedoch die sexuelle Sozialisation von jungen Frauen und Männern tatsächlich beeinflusst, ist wenig empirisch erforscht. Zu Einstellungen und Verhaltensweisen Jugendlicher und junger Erwachsener in Bezug auf Aufklärung, Sexualität und Verütung liefert die Repräsentativbefragung zu Jugendsexualität der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) seit Jahrzehnten gesicherte quantitative Date4n. Wie aber diese Gruppe gegenwärtig Sexualität und Beziehungen organisiert, welche Wert- und idealverstellungen sie dabei leiten und welche Rolle das Internet bzw. die Neuen Medien spielen, darüber gibt es nur unzureichende Daten.

 

Vor diesem Hintergrund gab die BZgA das Forschungsprojekt "Sexuelle und soziale Beziehungen Jugendliche und junger Erwachsener" in Auftrag. Die qualitative Interviewstudie wurde von Juli 2099 bis Dezember 2011 durchgeführt. Befragt wurden 160 junge Frauen und Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren aus Hamburg und Leipzig, die zu diesem Zeitpunkt ein Gymnasium oder eine Berufsschule besuchten.

 

Zur Studie

bOJA, Lilienbrunngasse 18/2/47, 1020 Wien, boja@boja.at