Nutzung von (Online-) Glücksspielen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Österreich


Der Zugang zu Wetten und Glücksspielen gestaltet sich heute so einfach wie selten zuvor. Wer um Geld spielen möchte, muss dafür kein Casino mehr aufsuchen sondern kann stattdessen eines der (vor allem im urbanen Raum) zahlreichen Wettbüros oder Automatencasinos besuchen. Die zunehmende Digitalisierung hat dazu geführt, dass auch im Internet immer neue Glücksspiel- und Wettportale gegründet werden, bei denen man sich längst auch über mobile Endgeräte einloggen kann. Damit sind solche Angebote zumindest potenziell immer und überall verfügbar. Zur tatsächlichen Nutzung und Verbreitung von Glücksspielen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegen aber für Österreich bislang trotzdem noch kaum empirische Grundlagendaten vor. Problematisches jugendliches Glücksspiel steht, im Gegensatz zu anderen Problemfeldern wie etwa der Substanzmissbrauch oder das Gefährdungspotential der neuen Medien, zudem bislang noch nicht im Fokus einer breiteren Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund stellt sich sowohl eine zielgerichtete Suchtprävention als auch die Entwicklung konkreter Maßnahmen für pathologische junge Spielerinnen und Spieler als ausnehmend schwierig dar. Die vorliegende mehrstufige, multimodulare Studie untersucht deswegen, wie etabliert sowohl das Offline- als insbesondere auch das Online-Glücksspielangebote in den Lebenswelten 12- bis 24-jähriger ist.

 

 

Weitere Informationen findest du auf der Seite des Instituts für Jugendkulturforschung.

 

Die Studie „Nutzung von (Online-) Glücksspielen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Österreich“ wurde vom Institut für Jugendkulturforschung in Zusammenarbeit mit der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft und Saferinternet.at durchgeführt. Finanziert wurde die Studie aus Mitteln der Casinos Austria AG und der Österreichische Lotterien GmbH.

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