Bild zu HBSC Studie

Studie zu Gesundheit(sverhalten) österreichischer Schüler_innen


Die Anfang der 80er Jahre entwickelte „Health Behaviour in School-aged Children Study“ (HBSC-Studie) ist die größte europäische Kinder- und Jugendgesundheitsstudie. Über 30 Jahre wurden Daten von mehr als 220.000 jungen Menschen in 42 Ländern Europas und Nordamerika erhoben und ausgewertet.
2016 wurde das erste Mal die internationale Vergleichsstudie "Growing up Unequal" präsentiert. In Österreich wird die Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen vom Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion Research (LBIHPR) durchgeführt.


Vergleichsstudie "Growing up Unequal"
Ungleiches Aufwachsen: Die geschlechterbezogenen und sozioökonomischen Unterschiede im Gesundheitsverhalten Vergleichsstudie "Growing up Unequal"und Wohlbefinden junger Menschen

Die Studie erfasst die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten der österreichischen Schülerinnen und Schüler im Alter von 11, 13, 15 und 17 Jahren. Neben dem Gesundheitszustand, dem Gesundheitsverhalten und den sozialen Einflussfaktoren werden auch Trends beschrieben wie Belastungen, Ernährungs- oder Rauchverhalten.


HBSC International Report 2016

  • Weitere Factsheets zu Bewegungsverhalten, Tabakkonsum Jugendlicher, Organisierten Freizeitaktivitäten, (Cyber)Bulling und mehr stehen als Download auf der Seite des BMGF zur Verfügung
Bild: A Meta-Analysis of Follow-Up Effects

STUDIE: Wie Soziales Emotionales Lernen die Entwicklung Jugendlicher positiv beeinflusst

Soziales Emotionales Lernen (SEL) hilft Kindern und Jugendlichen, ihre Emotionen zu erkennen, zu verstehen und Empathie zu empfinden. Es lehrt sie Entscheidungen zu treffen und Beziehungen nicht nur aufzubauen sondern sie auch zu pflegen. SEL-Programm können sich direkt auf die psychische Gesundheit, soziale Kompetenz und den akademischen Erfolg auswirken.

Soziales Emotionales Lernen (SEL) ist ein Lehransatz, der Lehrkräften einen Rahmen bietet, in dem das soziale, emotionale und akademische Wesen eines Individuums nachhaltig gefördert wird, sodass die Schüler_innen ein eigenständiges Bewusstsein für die Konsequenzen, die ihr Handeln auf die Umwelt hat, entwicklen können.


META-ANALYSE:
"Promoting Positive Youth Development Through School-Based Social and Emotional Learning Interventions"


Diese im Juli 2017 veröffentlichte Meta-Analyse - durchgeführt an über 80 Schulen - zeigt, dass sich SEL-Interventionen in der Schule auch noch Monate bis Jahre im Nachhinein positiv auf die betroffenen Student_innen auswirken.

Die aktuelle Studie von Rebecca D. Tylor et al. ist in englischer Sprache verfügbar und kann nachgelesen hier werden: A Meta-Analysis of Follow-Up Effects (PDF)

Jugend und Ernährung

Zwischen Fremd- und Selbstbestimmung
Dieser Band greift das Thema Jugend und Ernährung auf und regt dazu an, sich intensiver mit Jugendlichen im Allgemeinen und ihrem Ernährungsverhalten im Besonderen auseinanderzusetzen – auch über den physiologischen Bedarf hinaus.
Mehr unter den Literaturtipps

Bild zu Magazin Gesundes Österreich

Die Juni 2017-Ausgabe des Magazins "Gesundes Österreich" beschäftigt sich damit, welche Zugänge sich in der Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche bewährt haben und wirksam sind.
Das Magazin kann hier heruntergeladen werden, ab Seite 40 geht es verstärkt um unser Projekt Gesundheitskompetenz in der außerschulischen Jugendarbeit:
Zum Lesen anklicken

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