Bild und PDF: Leitfaden PROST! MAHLZEIT!

Leitfaden: PROST! MAHLZEIT!


...für eine nachhaltige und regionalorientierte Barkultur in der steirischen Offenen Jugendarbeit


Viele Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit verfügen über einen eigenen Barbereich, wo Jugendliche Getränke und kleine Snacks zu sich nehmen können. Je nach Ausrichtung der Einrichtung sind die Getränke und Snacks kostenfrei oder zu jugendgerechten Preisen zu erwerben.
Vielfach orientiert das Sortiment sich pragmatisch an der Verfügbarkeit, am Kostenfaktor, an der Lebensmittelindustrie und an den gängigen, oftmals ungesunden Konsumverhalten von Jugendlichen (Soft Drinks, Fertiggerichte, süßes/fettiges Knabberzeug). Zum Teil gibt es Initiativen, die auch gesunde, nachhaltige und nahrhafte Lebensmittel anbieten, jedoch eher als sporadisches, zusätzliches Angebot.

Hoher Zucker- und Fettkonsum im Jugendalter kann bekanntlich zu diversen Folgeerkrankungen führen und das oft schon in jungen Jahren! Die Offene Jugendarbeit kann diese Entwicklung entweder stillschweigend fördern, indem die Einrichtungen Cola & Co mitvertreiben oder aber bei den Produkten, die sie in ihrem Angebot haben, bewusst auf Gesundheit und Nachhaltigkeit achten und einen wichtigen bewusstseinsbildenden und ernährungspädagogischen Beitrag in Bezug auf „Genuss und gesunde Ernährung“ bei Jugendlichen leisten.

Dieser Leitfaden des Steirischen Dachverbands der Offenen Jugendarbeit soll eine Unterstützung bei der Wissensvermittlung rund um das Thema „gesunde Ernährung im Jugendalter“ sein.
Neben Informationen werden auch zahlreiche praktische Tipps, Anregungen und Beispiele (Cafés, Rezepte...) in diesem Leitfaden vorgestellt.

Der Leitfaden steht kostenlos als Download hier zur Verfügung:

Studien zu Auswirkung von E-Zigaretten

Rauchen ist in Österreich ein allerorts viel diskutiertes Thema. Während man sich hierzulande noch eher mit der Vergangenheit befasst, stehen die nächsten Herausforderungen aber bereits vor der Tür.

Der Verkauf von E-Zigaretten bringt unzweifelhaft Veränderungen des Tabak- bzw. Nikotinkonsumverhaltens mit sich – insbesondere bei Jugendlichen. Unschlüssig ist man sich aber noch, welche Auswirkungen diese haben werden.

Zwei Studien (in den USA durchgeführt) kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen:
 

  • Levy et al. (2017):
    In einem Szenario, in dem alle Raucher_innen auf e-Zigaretten umsteigen, gehen die Autor_innen davon aus, dass es über einen Zeitraum von 10 Jahren zu 1,6 - 6,6 Millionen weniger frühzeitigen Todesfällen und weniger verlorenen Lebensjahren kommt. Am stärksten würden dabei die jüngeren Altersgruppen profitieren, deren Lebenserwartung sich am meisten erhöhen würde.
    LINK ZUR STUDIE

  • Soneji et al. (2018):
    Auf der Grundlage von Volkszählungs-, und Surveydaten sowie der aktuellen Literatur berechnen die Autor_innen mit Hilfe eines statistischen Simulationsmodells den Einfluss von E-Zigarettenkonsum auf das Rauchverhalten der US-Bevölkerungskohorte:
    Die Ergebnisse zeigen zwar, dass durch den Umstieg auf E-Zigaretten etwa 2.070 Raucher_innen im Alter zwischen 25 und 69 Jahren zu Rauchen aufhören würden, jedoch würden gleichzeitig etwa 168.000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 29 Jahren zu rauchen beginnen („herkömmliche“ Zigaretten) und in der Folge zu täglichen Raucher_innen werden.
    LINK ZUR STUDIE
Link: studie-jugend-digitale-medien

Studie: Jugend & digitale Medien

Das Institut für Jugendkulturforschung hat 300 bildungsnahe „Digital Natives“ im Alter von 16 bis 24 Jahren zu ihrer digitalen Kommunikation befragt. Die Studie zeigt: Soziale Medien sind aus den jugendkulturellen Lebenswelten nicht mehr weg zu denken.

Presseaussendung vom 7.3.2018:


Die Ergebnisse der Studie sind über Fortbildungsangebote und Beratung des Instituts für Jugendkulturforschung zugänglich:

Bild: A Meta-Analysis of Follow-Up Effects

STUDIE: Wie Soziales Emotionales Lernen die Entwicklung Jugendlicher positiv beeinflusst

Soziales Emotionales Lernen (SEL) hilft Kindern und Jugendlichen, ihre Emotionen zu erkennen, zu verstehen und Empathie zu empfinden. Es lehrt sie Entscheidungen zu treffen und Beziehungen nicht nur aufzubauen sondern sie auch zu pflegen. SEL-Programm können sich direkt auf die psychische Gesundheit, soziale Kompetenz und den akademischen Erfolg auswirken.

Soziales Emotionales Lernen (SEL) ist ein Lehransatz, der Lehrkräften einen Rahmen bietet, in dem das soziale, emotionale und akademische Wesen eines Individuums nachhaltig gefördert wird, sodass die Schüler_innen ein eigenständiges Bewusstsein für die Konsequenzen, die ihr Handeln auf die Umwelt hat, entwicklen können.


META-ANALYSE:
"Promoting Positive Youth Development Through School-Based Social and Emotional Learning Interventions"


Diese im Juli 2017 veröffentlichte Meta-Analyse - durchgeführt an über 80 Schulen - zeigt, dass sich SEL-Interventionen in der Schule auch noch Monate bis Jahre im Nachhinein positiv auf die betroffenen Student_innen auswirken.

Die aktuelle Studie von Rebecca D. Tylor et al. ist in englischer Sprache verfügbar und kann nachgelesen hier werden: A Meta-Analysis of Follow-Up Effects (PDF)

PDF: Bildungsnetzwerk_Seminarprogramm

Seminarprogramm Gesundheitsförderung 2018

 

Mit  dem  vorliegenden  „Seminarprogramm  Gesundheitsförderung - Bildungsnetzwerk 2018“ bietet der FGÖ allen in der Gesundheitsförderung tätigen Personen ein vielfältiges Fort- und Weiterbildungsangebot an.

Bild zu HBSC Studie

Studie zu Gesundheit(sverhalten) österreichischer Schüler_innen


Die Anfang der 80er Jahre entwickelte „Health Behaviour in School-aged Children Study“ (HBSC-Studie) ist die größte europäische Kinder- und Jugendgesundheitsstudie. Über 30 Jahre wurden Daten von mehr als 220.000 jungen Menschen in 42 Ländern Europas und Nordamerika erhoben und ausgewertet.
2016 wurde das erste Mal die internationale Vergleichsstudie "Growing up Unequal" präsentiert. In Österreich wird die Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen vom Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion Research (LBIHPR) durchgeführt.


Vergleichsstudie "Growing up Unequal"
Ungleiches Aufwachsen: Die geschlechterbezogenen und sozioökonomischen Unterschiede im Gesundheitsverhalten Vergleichsstudie "Growing up Unequal"und Wohlbefinden junger Menschen

Die Studie erfasst die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten der österreichischen Schülerinnen und Schüler im Alter von 11, 13, 15 und 17 Jahren. Neben dem Gesundheitszustand, dem Gesundheitsverhalten und den sozialen Einflussfaktoren werden auch Trends beschrieben wie Belastungen, Ernährungs- oder Rauchverhalten.


HBSC International Report 2016

  • Weitere Factsheets zu Bewegungsverhalten, Tabakkonsum Jugendlicher, Organisierten Freizeitaktivitäten, (Cyber)Bulling und mehr stehen als Download auf der Seite des BMGF zur Verfügung

Jugend und Ernährung

Zwischen Fremd- und Selbstbestimmung
Dieser Band greift das Thema Jugend und Ernährung auf und regt dazu an, sich intensiver mit Jugendlichen im Allgemeinen und ihrem Ernährungsverhalten im Besonderen auseinanderzusetzen – auch über den physiologischen Bedarf hinaus.
Mehr unter den Literaturtipps

Bild zu Magazin Gesundes Österreich

Die Juni 2017-Ausgabe des Magazins "Gesundes Österreich" beschäftigt sich damit, welche Zugänge sich in der Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche bewährt haben und wirksam sind.
Das Magazin kann hier heruntergeladen werden, ab Seite 40 geht es verstärkt um unser Projekt Gesundheitskompetenz in der außerschulischen Jugendarbeit:
Zum Lesen anklicken

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