Studie: Schulzeit, Freizeit und soziale Entmischung

Eine vergleichende Analyse des Freizeitverhaltens an sieben Vorarlberger Schulstandorten

Das Forschungsprojekt im Auftrag der Abteilung Wissenschaft und Weiterbildung im Amt der Vorarlberger Landesregierung befasst sich mit einem Vergleich der Freizeitgestaltung von Schüler_innen an sieben verschiedenen Schulstandorten der Sekundarstufe I in Vorarlberg. Es verweist auf die Bedeutung des Verhältnisses zwischen einer selbstgesteuerten, eigenaktiv gewählten und einer in kollektiv-institutionalisierten Strukturen verbrachten Freizeit für die Anschlussfähigkeit in der Schule.
Die Auseinandersetzung mit dem Freizeitverhalten der Schüler_innen verweist auf zahlreiche Möglichkeiten der Förderung von Bildungsgerechtigkeit. Über Kooperationen u.a. mit der Offenen und Mobilen Jugendarbeit können Schüler_innen, die bisher ihre Freizeit stark selbstgesteuert gestalten, an qualitativ andere Freizeitaktivitäten herangeführt werden. Diese gestatten ihnen im außerschulischen Bereich den Erwerb von Fertigkeiten und Erfahrungen in einer Gemeinschaft, ohne dass sie dies mit schulischem Lernen assoziieren.

 

Autor und Autorin: Dr. Simon Burtscher-Mathis, Dr.in Eva Häfele
Bregenz, 2018

 

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