Projekt GaYA: Jugendbeteiligung in den Alpen stärken

Wie können Jugendliche mehr in politische Prozesse eingebunden werden?

Dieser Frage widmet sich das alpenweite Projekt GaYA (Governance and Youth in the Alps). Ein Workshop zu Jugendpartizipation im Alpenraum hat im Juni 2017 in Bozen stattgefunden hat und war ein erster Meilenstein im zweijährigen Projekt. Dabei kamen Vertreter_innen aus Politik und Verwaltung aller Alpenländer nach Bozen um das Thema Jugendpartizipation zu diskutieren.

 

Obwohl die politische Beteiligung von Jugendlichen besonders wichtig ist, sind sie schwer zu erreichen und zu mobilisieren. Aus diesem Grund sind innovative Methoden gefragt, welche die Realität von jungen Menschen einbeziehen und sie durch kreative und interessante Ideen erreichen.

Viele Jugendliche in den Alpen verlassen wegen schlechter Jobperspektiven ihre Heimatgemeinden und suchen ihr Glück in wirtschaftlichen Zentren. Gleichzeitig ist die politische Beteiligung von Jugendlichen in den Alpenregionen gering.  Das Projekt GaYA (Governance and Youth in the Alps) setzt hier an. Ziel ist es, die junge Generation stärker in politische Strukturen und Entscheidungsprozesse einzubinden, damit sie die Entwicklung ihrer Gemeinden mitgestalten.

Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) ist an diesem Projekt beteiligt. Als nichtstaatliche Dachorganisation mit nationalen Vertretungen und einer regionalen Vertretung in den sieben Alpenländern vertritt sie über 100 Verbände und Organisationen.

Das Projekt GaYA läuft bis Dezember 2018 und zielt darauf ab, junge Menschen stärker in das politische Leben zu integrieren.

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