Neue WHO-Studie über Gesundheit und Adipositasentwicklung europäischer Jugendlicher

Aus einem neuen Bericht der WHO geht hervor, dass die Zahl der unter Adipositas leidenden Jugendlichen in vielen Ländern der Europäischen Region weiter wächst.

 

Adipositas im Kindesalter gilt als eine der ernstesten Herausforderungen für die Gesundheitspolitik im 21. Jahrhundert. An Adipositas erkrankte Kinder tragen auch ein erhöhtes Risiko in Bezug auf Typ-2-Diabetes, Asthma, Schlafstörungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen und künftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen; außerdem fehlen sie auch öfter im Unterricht und leiden häufiger an psychologischen Problemen und sozialer Isolation.

In dem Bericht werden die anhaltenden Ungleichheiten unter jungen Menschen in Bezug auf Adipositas hervorgehoben. Allgemein tragen jüngere Jugendliche, Jungen und Kinder aus niedrigeren sozioökonomischen Schichten ein höheres Risiko, an Adipositas zu erkranken. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die anhaltenden Bemühungen um Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention, die auf eine Bekämpfung der Adipositas im Kindesalter abzielen, die betroffenen Gruppen nicht wirksam erreichen.

Die deutschsprachige Presseaussendung vom 17. Mai 2017 findet ihr HIER

 

Den gesamten Bericht auf Englisch herunterladen (PDF)

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