Ausbildungspflicht bis 18: Studie zeigt Wert der OJA

Die Ausbildungspflicht ist seit Mitte 2017 in Kraft. Eine vom Institut für Höhere Studien (IHS) und dem Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (ÖIBF) durchgeführte Studie zeigt, dass der Nutzen vielfältig ist. Der außerschulischen Jugendarbeit kommt eine ganz besondere Rolle im Kontext der AusBildung bis 18 zu.

Ausbildungspflicht: Die Rolle der Offenen Jugendarbeit
(Ergebnisse laut Endbericht

Im Rahmen der Ausbildung bis 18 gelingt es insbesondere der Offenen Jugendarbeit (OJA) noch am ehesten, jene Jugendlichen zu erreichen, die bereits aus dem System der schulischen oder beruflichen Erstausbildung herausgefallen sind und die über andere Unterstützungssysteme nur schwer fassbar sind. Während die meisten Unterstützungssysteme eine klare Zielvorgabe haben, ist das primäre Ziel der Offenen Jugendarbeit die Stabilisierung, Förderung und Unterstützung  junger Menschen,  die  über  keine  ausreichenden  familiären,  sozialen oder institutionellen Unterstützungsstrukturen verfügen. Der Fokus liegt dabei auf den unmittelbaren Lebenswelten und individuellen Bedürfnissen der Jugendlichen. Unter Wahrung ihrer Prinzipien (Offenheit, Freiwilligkeit,  Partizipation,  Niederschwelligkeit,  Beziehungskontinuität) kann die OJA wertvolle Vorbereitungsarbeiten für weiterführende Maßnahmen leisten, bei denen das finale Ziel der Ausbildung bis 18 (Ermöglichung eines Bildungsabschlusses der Sekundarstufe II für möglichst alle Jugendlichen) näher in den Fokus rücken kann.


Alle Egebnisse der Analyse können hier herunter geladen werden:

 

 

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