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Noch 100 Tage, um das Archiv der Jugendkulturen zu erhalten!

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Wir möchten euch gerne auf folgenden Aufruf des Archiv der Jugendkulturen in Berlin aufmerksam machen:


Liebe jugendkulturell Interessierte,

nun wird es ernst: Die Stiftungskampagne ist gestartet. Bereits in der ersten Woche sind mehr als 4.000 Euro bei uns eingegangen - auch auf diesem Wege vielen Dank schon jetzt an alle, die geholfen haben! Das Ziel - 100.000 Euro bis zum 31. Oktober - ist noch weit entfernt, doch ein Anfang ist gemacht!


Warum gerade der 31. Oktober? wurde ich häufiger gefragt. Am 31. Oktober müssen wir entscheiden, ob wir unseren Mietvertrag kündigen oder verlängern. Letzteres wird ohne die Perspektive einer Stiftung nicht möglich sein. Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, schaffen es einfach nicht mehr, jeden Monat privat das Defizit aufzubringen. Deshalb bitten wir weiterhin alle, die meinen, eine Einrichtung wie das Archiv der Jugendkulturen sollte weiterhin existieren, uns nun zu helfen: durch eine Spende (und sei sie auch noch so klein: Wenn nur 950 Menschen uns heute 100 Euro überweisen - oder 1.900 Menschen 50 Euro ...- haben wir unser Ziel heute schon erreicht!) und durch Verbreitung des unten anhängenden Aufrufs (der auch online auf unserer Homepage www.jugendkulturen.de zu finden ist) über Ihre/Eure Netzwerke, im Kollegen- und Bekanntenkreis!



Selbstverständlich stehe ich jederzeit für weitere Informationen zur Verfügung!
Hoffnungsvolle Grüße aus der Fidicinstraße 3
Klaus Farin

PS: Wir sind Optimisten und suchen gerade deshalb das 200. Vereinsmitglied! Auch aus diesem Grund lohnt sich ein Blick auf unsere Homepage.

Archiv der Jugendkulturen e.V.
Fidicinstraße 3
10965 Berlin
Tel.: +49 - (0)30 - 612 03 318
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.




Das Archiv der Jugendkulturen geht stiften!

... und du kannst ein Teil davon sein.

Das Berliner ARCHIV DER JUGENDKULTUREN e.V. existiert seit 1998 und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Klischees und Vorurteilen über "die Jugend" und ihre Lebens- und Freizeitwelten differenzierte Informationen entgegenzusetzen. Zu diesem Zweck betreibt es eine eigene umfangreiche Jugendforschung, publiziert deren Ergebnisse, aber auch autobiografische Texte und vieles mehr in seiner archiveigenen Verlagsreihe.

Das Archiv der Jugendkulturen sammelt zudem Zeugnisse aus und über Jugendkulturen (Bücher, Diplomarbeiten, Medienberichte, Fanzines, Flyer, Musik etc.) und stellt diese in seiner Präsenzbibliothek der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Punk, Techno, HipHop, Gothic, Skinhead, Emo ... von der Bravo über Punk-Fanzines, den ersten Techno-Flyern bis hin zu Schülerzeitungen – hier ist alles zu finden.


Mit dem Projekt „Culture on the Road“ wird kulturelle und politische Bildung in interaktiven Workshops mit Informationen über die Geschichte und Wurzeln der Jugendkulturen verbunden. Ziel ist es, jugendkulturelle Vielfalt fundiert und authentisch zu vermitteln, politisches Bewusstsein zu schärfen, tolerante Haltungen zu unterstützen und einen Beitrag zur Gewalt- und Rechtsextremismusprävention zu leisten.


Schon mehrfach wurde das Archiv der Jugendkulturen für seine Arbeit ausgezeichnet, so zum Beispiel

  • 2003 vom Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 2007 vom Jugendforum im Berliner Abgeordnetenhaus
  • 2009 von der Initiative "Deutschland – Land der Ideen"

Nun geht das Archiv stiften!


Das seit 12 Jahren erfolgreich als gemeinnütziger Verein arbeitende Archiv der Jugendkulturen gründet nun eine Stiftung.


Warum das?

Das Archiv erhält bis heute keinen Cent Regelförderung und arbeitet seit seinem Bestehen mit auf Zeit geförderten Stellen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel ehrenamtliches Engagement sich dort findet. Doch auf Dauer braucht eine derartige Einrichtung wenigstens eine oder zwei hauptamtliche Stellen und die Sicherung der Grundkosten. Das ist zurzeit nicht gegeben – immer wieder müssen Vereinsmitglieder oder MitarbeiterInnen sogar privat Gelder spenden, um die laufenden Kosten zu zahlen. Damit ist die Existenz dieser in Europa einmaligen Einrichtung in regelmäßigen Abständen akut gefährdet.


Eine Stiftung bietet Sicherheit und Kontinuität im Fortbestand des Archiv der Jugendkulturen und der daraus resultierenden kulturellen und politischen Arbeit mit und für Jugendliche(n) – und das unabhängig von der Vergabe von Fördergeldern.


Wozu brauchen wir ein Archiv der Jugendkulturen?


Wir alle sind die Summe unserer Geschichte, wir alle handeln, leben und beziehen Position aufgrund unserer Erfahrungen, die wir in unserer Jugend gemacht haben; Jugendkultur, auch in all ihren Extremen, nimmt Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung – und wir alle brauchen das Wissen um unsere Wurzeln, um unseren Standort zu bestimmen, um nicht ges(ch)ichtslos zu sein – gerade in einer so schnelllebigen Zeit wie der heutigen.


Die Ziele der Stiftung: Förderung der Jugendkulturforschung – auch international
Die zu gründende Stiftung hat sich jedoch viel mehr vorgenommen als "nur" die Erhaltung des Berliner Archiv der Jugendkulturen. In der Satzung heißt es dazu:
Gesamtgesellschaftliches Ziel der Stiftung ist stets die Förderung von Toleranz und Weltoffenheit, der Abbau und die Ächtung von Gewalt, Rassismus, Sexismus und anderen totalitären und menschenfeindlichen Einstellungen und Verhaltensweisen von Einzelpersonen wie auch Institutionen und der Ausbau und die Förderung demokratischer Partizipation nicht nur von Jugendlichen mit dem Ziel einer lebendigen Demokratie.
Zweck der Stiftung ist die Sammlung, Erforschung und Vermittlung von Kenntnissen über jugendliche Kulturen und Lebenswelten bzw. die Förderung solcher Aktivitäten sowie die Förderung von Toleranz und kultureller Vielfalt in und zwischen allen Generationen.


Was kannst du tun, um ein Teil davon zu sein?

Ermögliche jetzt durch deine Spende die Gründung der Stiftung! Hilf mit, die engagierte und einmalige Arbeit des Archiv der Jugendkulturen langfristig zu sichern und auszubauen!
Stiftungen sind Projekte für die Ewigkeit. Sie können ganz am Anfang dabei sein und einen der ersten Bausteine setzen für ein Haus, das auch in Jahren und Jahrzehnten noch von engagierten BewohnerInnen belebt sein wird!


Was hast du davon?

Neben dem, dass du noch deinen Enkeln erzählen kannst, wie du dazu beigetragen hast, dieses einzigartige Projekt zu sichern,

  • sind Stiftungsgelder zu einem erheblichen Teil steuerlich absetzbar
  • du kannst dein Statement über die Wichtigkeit der Bewahrung von Jugendkulturen auf unserer Internetseite veröffentlichen und als Stifter präsent sein.
  • du kannst einen „Baustein" erwerben für den geplanten Umzug des Archivs, das aus allen Nähten platzt.
  • du kannst dich still für dich ganz alleine über dein Mitwirken freuen.


Du kannst die Form deines Engagements individuell und deinen Bedürfnissen entsprechend mit uns besprechen.

Was kannst du nun konkret tun?

100.000 Euro sind notwendig, um die Stiftung zu gründen. Hilf uns mit deiner Spende – jede Summe ist ein weiterer Baustein zur Realisierung unserer Vision. Hierhin kannst du Ihre Spende überweisen:

Spendenkontonummer: 1241383853
BLZ: 500 502 01
Bank: 1822direkt Frankfurter Sparkasse
Konto-Inhaber: Klaus Farin
Zweck: Spende Stiftung
Für internationale Überweisungen:
IBAN: DE85 5005 0201 1241 3838 53
BIC: HELADEF1822


Oder Paypal, unsere Paypal-Adresse lautet: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Bitte sende uns doch parallel eine Mail mit deinen Daten, dann halten wir dich auch über den Fortgang auf dem Laufenden.

Erwirb einen "Baustein":
 
Unterstütze auch den notwendig gewordenen und im Zuge der Stiftungsgründung geplanten Umzug des Archiv der Jugendkulturen in die neuen Räume – erwieb einen "Baustein", auf dem du deinen Namen und eine "Grußbotschaft" hinterlassen kannst. Dieser "Baustein"(-Aufkleber) wird dann Bestandteil einer von Streetart-Künstlern zu Ehren unserer SpenderInnen gestalteten Wand – eine Erinnerung für die Ewigkeit an das Engagement der Menschen, die die Stiftung und den Umzug des Archiv der Jugendkulturen erst möglich gemacht haben!


Alle SpenderInnen werden außerdem im Spendenverzeichnis auf der Homepage genannt (wenn du es möchtest).
Schick uns eine Mail mit deiner Postanschrift: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wir senden dir gern einen "Baustein" kostenlos zu.

Archiv der Jugendkulturen