V³ zoom – Taschenbuch - OJA Hard und Lauterach
Mit dem V³ zoom – Taschenbuch möchten die Offene Jugendarbeit Hard und Lauterach die Vielfalt und Kreativität der Jugendlichen aufzeigen. Die OJA Hard und Lauterach setzten gemeinsam bereits seit fünf Jahren Jugendsozialarbeitsprojekte unter dem Titel „V³ Vandalismus – Vorurteile - Vorbild“ um. Ziel des Projekts im Jahr 2011 war es, die Vielfalt der Jugendlichen, die in den Gemeinden leben und von der Offenen Jugendarbeit erreicht werden aufzuzeigen und so Vorurteile gegenüber „Der Jugend“ abzubauen und für Verständnis und Akzeptanz für die heranwachsenden Erwachsenen zu appellieren. Das Ergebnis - ein Taschenbuch mit dem Titel „V³ zoom, welches im Jänner 2012 erschien - kann sich auf alle Fälle sehen lassen!
Das Buch gibt nicht nur eine Überblick über die abwechslungsreiche Arbeit der Offenen Jugendarbeit und die Vielfältigkeit der heutigen Jugend, sondern beinhaltet viele Themen, die genau diese beschäftigt. Jedoch sind nicht nur die Jugendlichen selbst Adressaten dieser Lektüre, sondern auch Erwachsene, die sich in vielen Aussagen selbst erkennen werden. Das V³ ZOOM Taschenbuch ist in den Rathäusern beider Gemeinden und direkt bei der Offenen Jugendarbeit kostenlos erhältlich.
Im Rahmen des Projekts wurden mehr ca. 200 Jugendliche und ca. 70 Erwachsene interviewt. Die Antworten ergaben einen Einblick in die Vielfalt der Vorstellungen, Fähigkeiten, Hobbys aber auch Ängste und Sorgen der Mitwirkenden. Die Jugendlichen erzählten von ihrer Lebenssituation als Jugendliche in der heutigen Zeit, was ist in und was out, wo treffen sie sich in der Freizeit, was ist ihnen wichtig und welche Vorstellungen haben sie von der Zukunft, wo sehen sie sich in 10 Jahren , was finden sie ungerecht, was würden sie für kein Geld der Welt tun und vieles mehr. Die Erwachsenen wurden von den Jugendlichen selbst befragt und es kam zu einem spannenden Austausch über das Aufwachsen früher und heute. Was war früher in und out? Was war früher besser als heute und was ist heute besser als früher? Ziel dabei war es das Verständnis füreinander zu fördern und die Erwachsenen auch wieder daran zu erinnern: Wir waren alle mal jung.
Die sehr positive Resonanz auf das Taschenbuch freut uns JugendarbeiterInnen sehr. Vor allem die vielen mitwirkenden Jugendlichen haben schon sehr darauf gewartet, bis das Ergebnis erscheint! Das Taschenbuch kommt bei den Jugendlichen wie auch den SystempartnerInnen sehr gut an:
Angefangen von einer raffinierten grafischen Gestaltung bis zu den unterschiedlichen Statements einfach ein gelungenes Taschenbuch! Toll ist, dass ZOOM fast nebenbei einen Einblick in die Tätigkeiten und die Methoden der Offenen Jugendarbeit bietet und dass unterschiedliche Generationen zu Wort kommen. Was war früher und was ist heute in bzw. out? Gemeinsamkeiten können entdeckt werden! Erschreckend fand ich den Vergleich, welche Freiräume gab es früher und welche gibt es heute!
Regina Sams, Geschäftsführerin der koje (Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit)
Weitere Infos beim Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung: www.koje.at



