Rückblick Veranstaltung "Brücken bauen" (FH St. Pölten)

Am 19.5.2016 fand der 2. Social Work Science Day an der Fachhochschule St. Pölten statt. Zum Thema „Grenzen der Hilfsbereitschaft? Analysen, Kontroversen und Praxen der Arbeit mit und von Geflüchteten“ berichteten Akteurinnen und Akteure, Betroffene, Lehrende und Forschende von ihren Erfahrungen. Darüber hinaus bot der Tag Workshops zu Themen der Sozialen Arbeit, Informationen zu Projekten und eine Fotoausstellung.

Der Social Work Science Day 2016 befasste sich mit den Potenzialen, Problemen und Grenzen der Hilfsbereitschaft, mit dem Zusammenspiel von zivilgesellschaftlichem Engagement und fachlicher Hilfe – um durch die Analyse und Verknüpfung der Erfahrungen für die Zukunft zu lernen.

Ein Schwerpunkt der Tagung widmete sich der Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen. Unter dem Thema „Brücken bauen – Offene Jugendarbeit und jugendliche Geflüchtete“ wurden Erfahrungen, Konzepte und Herausforderungen mit Menschen aus Praxis und Forschung sowie mit Interessierten aus angrenzenden Handlungsfeldern diskutiert.

Jugendzentren sind Orte der Begegnung. Gerade in Gemeinden, in denen Jugendliche mit Fluchtgeschichte in organisierten Quartieren untergebracht sind, kann das Jugendzentrum einer der ganz wenigen Orte sein, wo geflüchtete Jugendliche ohne Konsumzwang auf Gleichaltrige treffen und mit der Unterstützung der Jugendarbeiterinnen und -arbeiter rechnen können. Begegnungen und Austausch in einem Jugendzentrum können für die einen selbstverständlich und für die anderen der Beginn eines ‚normalen‘ Lebens in Österreich sein, erklärt Daniela Kern-Stoiber, Geschäftsführerin vom bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit bOJA.

Die Vorträge und Workshops beim Social Work Science Day 2016 fanden in Kooperation zwischen der FH St. Pölten und bOJA im Rahmen des Jahr der Jugendarbeit statt.

Mehr zur Veranstaltung findest du im Nachbericht der FH St. Pölten unter diesem Link

bOJA, Lilienbrunngasse 18/2/47, 1020 Wien, boja@boja.at