INTERNATIONALES

Bild: Erasmus +

 

Erasmus+ heißt das EU-Förderprogramm für Bildung, Jugend und Sport, das im Jahr 2014 an den Start gegangen ist und bis Ende 2020 läuft. Unter dem Dach von "Erasmus+: Jugend in Aktion" sind Fördermöglichkeiten für Jugendprojekte bzw. die außerschulische Jugendarbeit zu finden.


Zielsetzungen:

 

  • Verbesserung der Schlüsselkompetenzen junger Menschen
  • Förderung der Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben in Europa und am Arbeitsmarkt
  • Förderung der aktiven Bürger_innenschaft und des interkulturellen Dialogs sowie von sozialer Integration und Solidarität
  • Förderung von Qualitätsverbesserungen in der Jugendarbeit
  • Ergänzung der politischen Reformen im Jugendbereich auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene und Förderung der Entwicklung einer wissens- und evidenzbasierten Jugendpolitik
  • Stärkung der internationalen Dimension der Aktivitäten im Jugendbereich und Verbesserung der Kapazitäten von Fachkräften der Jugendarbeit und Jugendorganisationen in der Unterstützung für junge Menschen

 

Key Actions

Das Programm gliedert sich in drei große Leitaktionen bzw. sogenannte Key Actions, innerhalb derer verschiedene Aktivitäten gefördert werden:

  • Key Action 1: Mobilität für Einzelpersonen
  • Key Action 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und bewährten Verfahren
  • Key-Action 3: Unterstützung politischer Reformen

Nähere Informationen findest du hierDarüber hinaus gibt es auch noch diverse Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für in der Jugendarbeit Tätige.

 

RAY - Research-based Analysis and Monitoring of Erasmus+: Youth in Action Programme
Das in Österreich basierte RAY-Netzwerk liefert Begleitforschung zur Umsetzung der Programminhalte von Erasmus+ und zuverlässige Nachweise um Prozesse und Ergebnisse in der Jugendarbeit und in der nicht formalen Bildung besser zu verstehen.

Mitgliedschaft in internationalen Netzwerken


Die Offene Jugendarbeit ist nicht nur bundesweit, sondern auch international gut vernetzt. So ist bOJA nicht nur Mitglied bei der Europäischen Vereinigung der Jugendeinrichtungen ECYC (European Confederation of Youth Clubs), sondern hat gemeinsam mit anderen europäischen Dachverbänden den Verein für die Professionelle Offene Jugendarbeit in Europa, POYWE (Professional Open Youth Work in Euope), mitbegründet.

Aktuelle Infos zu POYWE findest du hier.

 

 

  • Lesetipp: "We got the POYWE - Ein europäisches Netzwerk der Offenen Jugendarbeit gründet sich in Wien" von der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (2013)

EU-Jugendstrategie


Auf europäischer Ebene wird die jugendpolitische Zusammenarbeit durch die  Europäische Jugendstrategie geregelt. Dabei handelt es sich um eine Entschließung des Rates der Jugendminister/-innen vom 27. November 2009, die einen Rahmen bis zum Jahr 2018 festlegt.

Chancengleichheit und mehr Möglichkeiten für Jugendliche zählen zu den zentralen Zielen, wie auch die Behandlung von Jugend als Querschnittsmaterie.

Alle relevanten Stakeholder sowie Jugendliche sollen in die Entwicklung der EU-Jugendpolitik einbezogen werden. Dies erfolgt im Rahmen des Strukturierten Dialogs.

 

Die Handlungsfelder der EU-Jugendstrategie umfassen eine Bandbreite unterschiedlicher Politikfelder, in denen Jugendliche in den Mittelpunkt gestellt werden:

  • Allgemeine und berufliche Bildung
  • Beschäftigung und Unternehmergeist
  • Gesundheit und Wohlbefinden
  • Teilhabe
  • Freiwilligentätigkeit
  • Soziale Eingliederung
  • Jugend in der Welt
  • Kreativität und Kultur
Bild: internationaler Jugendaustausch in Russland

Most wanted – stay connected: MOST

An einem internationalen Jugendaustausch in Russland nahmen Jugendliche aus Perg (Österreich), Portugal, Deutschland und Russland teil. Das Programm ERASMUS+ ermöglichte diesen Jugendlichen einen 14-tägigen Aufenthalt in einem typischen Jugendcamp am Schwarzen Meer, in der Region Krasnodar. Workshops zum Thema Führungsstile, Sprachkompetenz und Wissen über andere Länder mündeten schlussendlich in einem eigenen Workshop. Während des Projektes wurde dem youthPASS (Flyer) viel Augenmerk geschenkt. Mit diesem Zertifizierungsinstrument wird es Projektverantwortlichen und Jugendlichen ermöglicht das Erlernte aus solchen Projekten, außerhalb des formalen Lernens, Politikern und Arbeitgebern nahe zu bringen. Neben dem non-formalen Lernen gab es auch viel Spaß und bei internationalen Abenden brachte man sich die Kultur der einzelnen Länder näher.



Europäische Freiwillige aus Armenien hat ihr Projekt abgeschlossen und ist nun in Österreich als Au Pair Mädchen unterwegs.

bOJA, Lilienbrunngasse 18/2/47, 1020 Wien, boja@boja.at