Gesundheitskompetente Jugendarbeit

Bild: Netzwerk Gesundheitskompetente JA

Gesundheit in der Offenen Jugendarbeit

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Jugendliche  in Österreich weisen mehrheitlich eine geringe Gesundheitskompetenz auf. Vor allem Mädchen und Burschen aus bildungsfernen und sozioökonomisch benachteiligten Lebenskontexten sind wenig gesundheitskompetent. Die professionelle außerschulische Jugendarbeit, im Speziellen die Offene Jugendarbeit, bietet ideale Voraussetzungen zur Schaffung von gesundheitskompetenten Settings.

Wie kann die Offene Jugendarbeit Gesundheit fördern?

Offene Jugendarbeit findet in Jugendzentren, Jugendtreffs und im öffentlichen Raum (mobile Jugendarbeit) statt. Neben der Sozialen Arbeit, der Kultur- und der Bildungsarbeit stellt die Gesundheitsförderung ein wesentliches Handlungsfeld der Offenen Jugendarbeit in Österreich dar. Es existieren jedoch bis dato kaum wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Offener Jugendarbeit im Bereich der Gesundheitsförderung.

Fakt ist, dass Offene Jugendarbeit per se gesundheitsförderlich ist. Ihre Grundhaltungen und Methoden fördern Gesundheit und schaffen gesunde Lebenswelten. Die Handlungsprinzipien und Methoden der Offenen Jugendarbeit sind genau jene, die auch in der zeitgemäßen Gesundheitsförderung als erfolgreich und zielversprechend gelten:

 

  • Niederschwelligkeit
  • Partizipation
  • Lebensweltenorientierung
  • Empowerment
  • Breitenwirksamkeit
  • Zielgruppen-Know-How
  • Vernetzung

 

Gender- und interkulturelle Kompetenz zählen dabei zu den Kernkompetenzen von Jugendarbeiter_innen.

Bild: Gesundheitskompetenz im Setting außerschulischer professioneller Jugendarbeit

Das Projekt: Gesundheitskompetenz im Setting außerschulischer professioneller Jugendarbeit


Das bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit, bOJA und das Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos, BÖJI, haben es sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitskompetenz von Mädchen und Burschen in Österreich zu verbessern, indem sie in einem partizipativen Prozess wesentliche Merkmale von organisationaler Gesundheitskompetenz in ihren Settings identifizieren und diese in Leitfäden beschreiben.


Die Leitfäden können in der Infobox rechts heruntergeladen werden!

Ausgewählte Einrichtungen haben diese Leitfäden zur Förderung der Gesundheitskompetenz in ihren Organisationen erarbeitet mit dem Ziel die gesundheitlichen Chancengerechtigkeit von jungen Menschen in Österreich zu stärken.

 

Was bedeutet Gesundheitskompetenz?

Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit, im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Mehr zum Projekt "Gesundheitskompetenz in der Offenen Jugendarbeit" findest du hier!

Link zur Unterseite Gesundheit & Jugend
Bild_Leitfaden OJA

Leitfaden Gesundheitskompetenz

Der Leitfaden für gesundheitskompetente Offene Jugendarbeit steht ab sofort zum Download bereit:

OJA-Leitfaden Gesundheitskompetenz

Selbstcheck: Wie gesundheitskompetent ist meine Einrichtung?

Bild: feel-ok.at (c) Fotolia-oneinchpunch

FEEL-OK.AT - eine Plattform für Jugendliche & Multiplikator_innen

feel-ok.at ist ein internetbasiertes Interventionsprogramm und bietet zahlreiche Informationen, Tipps und Hilfestellungen zur Förderung der Gesundheitskompetenz junger Menschen zwischen 12 und 18 Jahren. Das Angebot des Internetportals richtet sich an Jugendliche, deren Eltern sowie an Lehrpersonen & Multiplikator_innen.

Weitere Informationen...

Logo: ÖPGK

Die Initiative zur Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) entstand 2013 im Zuge der Gesundheitsziele und der Gesundheitsreform.

Aufgabe der ÖPGK ist die darin formulierten Wirkungsziele zu erreichen, indem sie unter anderem den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung fördern, aber auch Qualität entwickeln und Wissen zur Verfügung stellen.


HIER FINDEST DU HILFREICHE UNTERLAGEN UM DIE GESUNDHEITSKOMPETENZ IN DEINER ARBEIT ZU FÖRDERN

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bOJA, Lilienbrunngasse 18/2/47, 1020 Wien, boja@boja.at