Dokumentation Fachtagung 2010 "gesund - na und!"


Warst du eine/r der rund 180 TeilnehmerInnen, die bei der 4. Bundesweiten Fachtagung zum Thema „Wie, wo und weshalb das Thema Gesundheit in der Offenen Jugendarbeit Platz hat“? von 29.-30.11.2010 in Wörgl mit dabei waren?

Möchtest du den einen oder anderen Vortrag nachlesen oder nachhören, dir nochmals die Ergebnisse deines Workshops vor Augen führen oder dir die Fotos anschauen?

Und auch wenn du nicht dabei warst, klick einfach rein, denn die Informationen rund um Offene Jugendarbeit und Gesundheit sind aktuell und für unser Handlungsfeld sehr bedeutsam.

Nachschauen, Nachhören und Nachlesen

  • Die Fotogallerie von unserem unermüdlichen Teilnehmer und Fotografen Stephan Sandholzer findest du hier.
  • Einen sehr ausführlichen Artikel und noch mehr Fotos findest du im Internet-Portal für Regionalnachrichten aus Wörgl der freien Redakteurin Veronika Spielbichler.
  • Die Audio-Dokumentation der Fachtagung inklusive spannender Interviews sowie 2 Sendungen über die Fachtagung auf Radio Freirad findest du hier.

 

Zahlreiche „jugendliche“ Themen

Ausgehend vom jungen Menschen an sich (von seinen Bedürfnissen, der Ist-Situation sowie aktuellen Forschungsergebnissen) wurde der Bogen gespannt hin zum Thema „Gesundheit“ mit all ihren Facetten.

Auch das Thema Prävention ist in diesem Zusammenhang ein sehr wichtiges. Prävention bedeutet stets, etwas zukünftig Negatives verhindern zu wollen – deshalb steht dieser Zugang oftmals im Widerspruch mit der grundsätzlich ressourcenorientierten Ausrichtung der Offenen Jugendarbeit. Offene Jugendarbeit soll und kann nicht nur dazu dienen etwas Negatives, das vielleicht geschehen könnte, zu verhindern. Offene Jugendarbeit ist und kann mehr.

 

Jugendliche QualitätsexpertInnen

5 junge Menschen haben im Sinne einer begleitenden Beobachtung als Qualitätsdetektive die Tagungsinhalte und die Herangehensweise der TeilnehmerInnen genau verfolgt, mitdiskutiert und analysiert. Sie haben am Ende der Tagung Bilanz gezogen, wie aus jugendlicher Sicht die Tagung und die Art und Weise der Auseinandersetzung durch die Erwachsenen mit jugendlichen Themen zu bewerten ist.

 

Wohl gefühlt haben sie sich, bestätigten sie uns, und positiv erwähnt haben sie, dass sie von den TeilnehmerInnen gut aufgenommen worden sind und Gespräche „auf Augenhöhe“ stattgefunden haben. Von den Erwachsenen wünschen sie sich, dass „Jugendliche NICHT als seltsame, eigenartige Kreaturen angesehen werden“.

Ein abwechslungsreiches Programm

Zahlreiche themenspezifische Fachfrauen und Fachmänner wie beispielsweise Dr. Klaus Vavrik, Prof. Dr. Andreas Klocke, Prof. Dr. Eva Dreher oder Mag. Carola Koppermann haben mit den und für die TagungsteilnehmerInnen Inhalte erörtert, neueste Erkenntnisse dargelegt und mögliche Entwicklungspotentiale aufgezeigt.

Mit öffentlichen Meinungen und Vorurteilen über Jugendliche und Jugendarbeit beschäftigte sich Prof. Dr. Filzmaier in seinem Einleitungsreferat. Filzmaier erhebt seit 2010 im Auftrag des Jugendministeriums regelmäßig Daten über die Meinungen und Einstellungen der österreichischen Jugendlichen (Jugendmonitoring).

Als sehr spannend und für viele TeilnehmerInnen Nutzen stiftend hat sich auch wieder das World Café bewährt: 13 Projekte aus ganz Österreich wurden vorgestellt und viel darüber diskutiert: von gesunden Jugendseelen über ein Mädchengesundheitsprojekt, Kochen im Jugendzentrum bis hin zur Eventbegleitung: euren Anregungen zufolge, werden wir nächstes Jahr mehr Zeit für diesen Good-Practice-Teil einplanen…

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